Gestaltungsidentität –
Stärkung, Minderung und Nachformung

Ein Blick auf die Entwicklung des Designverständnisses der japanischen Kultur wirft viele Fragen auf. Teezeremonie und Tamagotchi, beides ausgesprochen japanisch.

Kulturelle und politische Gegebenheiten einer Gesellschaft spiegeln sich in ihren gestalterischen Ergebnissen wider. Diese Spiegelung ist auf der einen Seite ständigen Veränderungen ausgesetzt, auf der anderen Seite aber behält sie ihre Eigenheit, welche sie von anderen Kulturkreisen unterscheidet.

Warum gibt es im heutigen Japan zwei grundverschiedene Wahrnehmungen von Design? Einer Analyse dieser Frage gilt der theoretische Teil meiner Diplomarbeit. In dem gegenständlichen Teil soll ein Objekt entstehen, welches auf den gewonnenen Erkenntnissen aufbaut. Mit dem Begriff „Gestaltungsidentität“ kann dabei losgelöst von der japanischen Designgeschichte umgegangen werden.

Wie wird der Begriff in ein Produkt übersetzt?


h_da HOCHSCHULE DARMSTADT
Prof. Justus Theinert

Diplom, SS 08